Die Gruppen
25. Tanzhausfest
8.5., 9.5. im Chisao und
13.5. bis 16.5. 2010 im Anker
Akis Leontiadis (Griechenland)
Akis (Nektarios) Leontiadis setzt die Tanz-Tradition der Pontos-Griechen fort. Diese Tänze haben eine sehr lange Tradition und halfen den Pontos-Griechen die Besetzung durch die Osmanen und die Vertreibung aus ihren Heimatgebieten am Südufer des Schwarzen Meeres zu überstehen. Es sind Gruppentänze, welche im geschlossenen Kreis getanzt werden. Es gibt keine Klassen- oder Standesunterschiede, keinen Ersten und Letzten, keinen Besten oder Schlechtesten beim Tanzen. Der Kreis der Tänzerinnen und Tänzer vereinigt alle zusammen. Im Pontos war der Tanz stets eng mit dem alltäglichen Leben verbunden. Es gab kein Ereignis, das nicht vom Tanz begleitet war. Der Tanz diente nicht nur dem Vergnügen, sondern einigte das Volk indem er identitätsstiftend wirkte und die gegenseitige Unterstützung in allen Lebenslagen symbolisierte.
Die Musiker Georgios Andronikis und Christian Gialamas spielen die traditionellen Instrumente Lyra (dreisaitige Kniegeige), Gabal (Flöte), Ntaouli (Trommel) und Dudelsack.
Bruno et Maria (Deutschland Schweiz)
http://www.mp3.de/home/brunomaria
Bruno und Maria laden mit Klarinette und Akkordeon zum hingebungsvollem, verträumten Tanzen ein. Energie geladene, sentimentale, verspielte Musik für Herz, Füße und Wohlbefinden.
Ihre große Leidenschaft für ungerade Paartänze - Walzer, Zwiefache und neuerdings auch 11er‑Mazurka lässt auch bei anspruchsvollen Tänzern keine Wünsche offen. Die von beiden Musikern komponierten zweistimmigen Stücke mit oft recht kapriziösen Stimmenführungen sind offen für Improvisationen, bei denen Jazz, Blues und mitunter auch Anleihen an die aktuellen Charts aufgegriffen werden. Auf der Bühne tanzt gerne mal ein kleiner Schalk mit herum. Die Melodien sind vielschichtig, die Instrumente holen sich gegenseitig immer wieder ab und die Tänzer aufs Parkett.
Kreis- und Reihentänze gehören in das Repertoire und Wünsche nach Bourrée, Fandango oder Tango erfüllen Bruno et Maria mit wundervollen Kompositionen.
Dimitris Barbaroussis (Griechenland)
http://www.griechisches-zentrum.de/
Vielgestaltig, gleich der Lebensreise eines Menschen, treten uns die traditionellen Tänze Griechenlands entgegen.
Sie berichten aus dem täglichen Erleben, vom Werden und Vergehen, in Liebe, Freude und Schmerz und bieten eine Möglichkeit, die vielfältigen Lebenssituationen der Wirklichkeit des Alltags bewegend einzuüben.
Entsprechend gestalten sich die Tanzschritte, mal tatkräftig und springend, mal schleppend-sinnlich oder ruhevoll.
Dimitris Barbaroussis wurde in seinem Heimatort Naoussa (Griechenland/Makedonien) durch diese Erfahrung geprägt. Stets aufs Neue beeindruckt er seine Schüler durch den Ernst, mit dem er das facettenreiche Gebiet des griechischen Tanzes behandelt und den traditionellen Tanz aus dem Trend des Bewertens, Mutmaßens und Beurteilens herauslöst. Seine Hingabe an das Medium "Tanz" verleiht ihm eine besondere Ausstrahlung. Im Einklang mit Musik und Rhythmus gelingt es Dimitris Barbaroussis, seine Seminarteilnehmer/Innen in ein ihnen weitgehend unbekanntes Griechenland einzuführen und seine Unterrichtsstunden zu einem bleibenden Erlebnis werden zu lassen
(http://www.griechisches-zentrum.de/).
Gonnagles (Niederlande)
http://gonnagles.nl/ http://www.myspace.com/gonnagles
The Gonnagles sind ein "Folk-Kollektiv" aus ca. 12 jungen Musikerinnen und Musikern, die das Folk-Virus (Fis‑B7‑5) infiziert hat. Nach Eigenaussage spielen sie kaum einmal unter Einfluss und gehen sehr kreativ an die Tanzstücke heran. Das Repertoire schöpft aus der französischen Bal Folk Tradition. Balkan, Klezmer und Britische Stücke ergänzen das Programm.
Entsprechend der Vielzahl an Multiinstrumentalisten und Instrumenten wechseln die Klangfarben sehr oft und der Sound ist voll. Für die Tänzer gibt es einiges auf die Ohren und die Tanzmüden können sich an der Bühnenshow ergötzen. Bei einem Gonnagles Konzert gibt es nichts und niemand, das oder der sich nicht bewegt.
Kleine Sekunde (Berlin)
http://www.hanshegner.de/
"Die Musik und Literatur des Mittelalters hat über Jahrhunderte ihre Faszination nicht verloren. Die Texte sind unwahrscheinlich gefühlvoll, die Musik wirkt fremdartig, doch bezaubernd. Sie lädt zu bunten Tänzen ein.
Mit Drehleiern und Schalmeien, Dudelsack, Krummhörnern und vielen mittelalterlichen Flöten im Gepäck werden wir an diesem Abend Walther von der Vogelweide, Wizlaw von Rügen und auch Heinrich von Morungen begegnen. Aber gelegentlich verlassen wir das Mittelalter - und finden auf unseren Wegen die eine oder andere Bourrée und Polska; vielleicht wird sogar manch ungerader Walzer oder Zwiefacher dabei sein."
(Aus einer Veranstaltungsankündigung fürs Kasper-Hauser-Forum Berlin)
Liederlicher Unfug (Dresden)
http://www.liederlicher-unfug.de/
Die Gruppe "Liederlicher Unfug" besteht aus Männlein und Weiblein, die sich in ihrem zarten, jugendlichen Alter einer anspruchsvollen Herausforderung gestellt haben: gute, handgemachte Musik zu spielen! Ihr Repertoire umfasst dabei Stücke aus verschiedensten Gebieten und Epochen Europas: mittelalterliches, traditionelles, folkiges, Musik zum Lachen, Weinen und Staunen.
Gespielt wird auf allerlei Instrumentarium wie Flöten, Laute, Gitarren, Mandola, (Maul)Trommel, Klarinette, Chalumeau, Drehleier und Triangel. Aufgespielt wird auf Hochzeiten und Beerdigungen, zur musikalischen Früherziehung und Festen jeglicher Art und Weise. Die "Unfugler" legen stets Wert auf Wohlklang statt Krach und so manches Liedlein, das aus "lieblichen" Kehlchen mehrstimmig erklingt, erreicht angenehm das Ohr. Wer also neben schleunigen Tänzen und Balladen auch leise, ursprüngliche Töne fernab von gequälten Ziegenbäuchen und manch martialischem Gehabe bevorzugt, der sollte sich schämen oder "Liederlicher Unfug" hören!
(aus der Webseite der Gruppe)
Tradirrationnel (Schweiz)
http://www.tradirrationnel.ch/
Menschen zum Tanzen zu bewegen ist das erklärte Ziel der Musiker von Tradirrationnel. Sie hoffen, dass ihre Stücke die Tänzer zum Lachen oder Träumen bringen oder überraschen.
Die vier Musiker explodieren fast vor Energie und spielen solange sich die Tänzer auf den Beinen halten können. Der Titel ihrer CD ist übersetzt "Es brennt auf dem See !!!" (eine Anspielung auf ein legendäres Rock Ereignis in Lausanne). Heiß wird es auf der Tanzfläche allemal, wenn Tradirrationnel das Feuer entfachen.
Tanzen lässt sich auf ihre Stücke - darauf ist Verlass denn Zusammengebracht hat den einen Fréderic und die drei Jean-François die gemeinsame Leidenschaft für Bal‑Folk-Tänze. Mit Überraschungen muss der Tänzer dabei rechnen.Die passionierten Tänzer haben an ihrer regulären Spielstätte den Verein DANSONCOR (etwa "tanze nochmal", etwas stilisiert) an der Rudolf-Steiner Schule in Lausanne gegründet. Hier werden Tanzworkshops gegeben, oft von den Musikern der Gruppe.

