Tanzhaus*Folk e.V.
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Zur Geschichte des Tanzhausfestes

Flyer 8. Tanzhausfest

„Folk-Musik” als 'Nischenkunst' im „Überwachungsstaat”.

(Leipziger Rundschau)

Leicht ist es, in Zorn und Spott zurückzuschauen.
Aber: Ist uns die neue Obrigkeit besser gesonnen?

Das 8. Leipziger Tanzhausfest vom 20. bis 23. Mai 1993

Dutzende Projektanträge, Förderanträge, Veranstaltungsbeschreibungen, Anträge für Raumnutzung etc., etc. müssen geschrieben und eingereicht werden. Ein noch nie so schlimm dagewesener Bürokratismus bestimmt das Tanzhausfest.

Nem Gajda

Trotzdem gibt es wieder ausreichend wundgetanzte Füße und durchgetanzte Sohlen: Leipziger  Bigband (Leipzig), Frisch  Gepresst (Leipzig), Drumalane Waltz/Kreuz  &  Square (Leipzig), Swedenquell (Leipzig), Zerrwanst & Co. (Leipzig), Jams im Glück (Berlin), Nem Gajda (Würzburg), Raben (Berlin), La Musgana (Spanien), Xenos (Schweiz/Tasmanien/Makedonien), Ansambl lulek (Polen), Anna Armenini (Griechenland), Scarp (England), Roughshod (England), Heartbeats (USA).

Besonders liebevoll wurde das diesjährige Kinderprogramm vorbereitet. Ottomania hieß der Zirkus aus den Reihen der Folkklub-Mitglieder, der gemeinsam mit der Tanzklasse der Landesmusikschule Johann Sebastian Bach Tänze präsentierte, die vor allem die großen Kinder begeisterten.

Den Clowns, Zwergen und Zirkusdirektoren gelangen beeindruckende lebende Bilder voll plastischer Authentizität, hinreißende Momente der deutschen Körpersprache bei:

  • Wir sind die Musikanten
  • Es geht nichts über die Gemütlichkeit
  • Ein Elefant ging ohne Hetz
  • Drei Schweine saßen an der Leine
  • Katz und Maus
  • Ring
  • Bärenpolonaise
  • Bärenmarsch
  • Vogelsteller