Tanzhaus*Folk e.V.
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Zur Geschichte des Tanzhausfestes

Flyer 19. Tanzhausfest

Nach langer Zeit wieder im Haus Leipzig und im Kulturbund e.V. eigentlich war alles perfekt, doch dann wurde zwei Wochen vor dem Tanzhausfest das Haus Leipzig bauaufsichtlich gesperrt - und urplötzlich stand alles auf der Kippe. Letztenendes bekamen wir doch eine Sondergenehmigung - aber Piano. Wer den Eingang fand tanzte auf einem wunderbaren

19. Leipziger Tanzhausfest vom 20. bis 23. Mai 2004

Den Eingang fanden unter anderen: Drobinska (Moldawien), Folksmund (Ilmenau), Alpha & Romeo (Elsaß), Älabätsch (Franken), Hemållt (Schweden), Brassberries (Hannover), Zerrwanst & Co. und Sigi Doberenz/ Wimmerschinken (Leipzig).

Bild Drobinska

Klänge der moldawischen Berge und russischen Steppen und Wälder schmelzen bei Drobinska zusammen und das mitten in der Metropole Moskau. Drobinska heißt übersetzt „wohlfühlen” und wenn man beim Wohlfühlen so richtig ins Schwitzen kommt, dann heißt „wohlfühlen” Drobinska.

Bild Folksmund

Daß die Bretagne auf keinen Fall zu kurz kommt, war das Verdienst von Folksmund wobei auch deutsche und Skandinavische Tänze nicht zu kurz kamen.

Bild Älabatsch

Wenn die Walzer unregelmäßig krumm werden dann kommen sie aus Franken oder der Oberpfalz und heißen Zwiefache. Älabätsch ließen bei manch einem den Schwindel aufkommen. Doch egal wie es dreht - nie den Partner loslassen...

Walzer - auch krumme -, Bourrée, Mazurka, Schottische einen Abstecher in die Bretagne aber vor allem baladenhafte Branles hatten Alpha & Romeo mitgebracht. Und daß Alpha & Romeo nicht nur die Tänzer begeistern konnten wurde spätestens klar, als Teile von Hemållt und Drobinska mit auf die Bühne kamen.

Bild Hemållt

Hemållt ist der Ausdruck für Wohlfühlen und Gemütlichkeit in Bohuslän (Schweden). Ihre Musik kommt aus Nord-Bohuslän dem angrenzenden Dalsland und Norwegen. Verstärkt wurden Hemållt von Wolfgang Meyering. Und auch in Bohuslän heißt Wohlfühlen nicht gerade ausruhen.

Bild Brassberries

Daß die Brassberries Spaß an ihrer Musik haben hört man und sieht man. Die schillernde Truppe würde man eher auf einen Karnevalsumzug verorten als auf ein Tanzhaus. Und was da aus einem Haufen Blech herausgetutet wird nimmt sich selbst gern auf die Schippe - der Tanzboden jedenfalls vibrierte.